ZDF-Umweltredaktion erhält Deutschen Solarpreis 1999

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com
Die ZDF-Umweltredaktion erhält den diesjährigen Deutschen Solarpreis in der Kategorie "Medien" für die Informationsvermittlung zum Thema "nachhaltige Entwicklung". Damit ist die Zukunftssicherung künftiger Generationen gemeint, insbesondere der schonende Umgang mit natürlichen Rohstoffen, umweltverträgliches Wirtschaften und vor allem die Förderung regenerativer Energien. Der Preis wird von EUROSOLAR verliehen, der mit über 20.000 Mitgliedern weltweit größten Vereinigung zur Förderung regenerativer Energien.



Die Jury begründet die Auszeichnung unter anderem damit, dass sich die Umweltredaktion des ZDF im Sinne des öffentlich-rechtlichen Programmauftrags in besonderer Weise um die Verbreitung von Informationen über die erneuerbaren Energien verdient gemacht habe. Dabei bliebe die Berichterstattung nicht bei der kritischen Beleuchtung einzelner Sachverhalte stehen, sondern gehe darüber hinaus in hervorragender Weise praxisnah und allgemein verständlich auf sinnvolle Alternativen ein.



Als besonderen Wert hebt die Jury hervor, dass durch Sendungen, die die Redaktion für 3sat und ARTE fertigt, auch ein großes Publikum über Deutschland hinaus erreicht wird. Die Sendereihe "Unser Universum" auf ARTE, die zeitgleich in Deutschland und Frankreich ausgestrahlt wird, sei zum Beispiel das einzige zweisprachige Umweltprogramm in Europa.



Die ZDF-Senderedaktion Umwelt wurde bereits 1972 gegründet und ist die "dienstälteste" Umweltredaktion im deutschen Fernsehen. Unter der Leitung von Volker Angres entstehen die Sendereihen "planet e." im
ZDF, "umwelt" in 3sat und "Unser Universum" in ARTE, die Angres auch moderiert. Zudem produziert die Redaktion Dokumentarreihen, von denen einige auch preisgekrönt wurden, wie zum Beispiel "Kampfplatz
Naturschutz", "Lebensräume" und "Agenda 21" .



Die Preisverleihung, in deren Rahmen weitere Preisträger ausgezeichnet werden - darunter die Naturstrom AG - findet am morgigen Samstag, 30. November 1999, um 11 Uhr im Kunstmuseum in Bonn statt.



(ots)