Bedarfsanalyse

Zahl der Reservekraftwerke bleibt im Winter konstant

Same procedure as last year: Deutschlands Energieerzeuger müssen im kommenden Winter Reservekraftwerke in ähnlichem Umfang wie in der vergangenen Wintersaison vorhalten. Dies habe eine Bedarfsanalyse der Übertragungsnetzbetreiber gezeigt, teilte die Bundesnetzagentur am Montag in Bonn mit.

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Bonn (AFP/red) - Insgesamt müssten Reservekapazitäten im Umfang von 2540 Megawatt als so genannte Kaltreserve zur Verfügung stehen. Durch bereits bestehende Verträge seien vier Fünftel hiervon schon gesichert.

Schwankungen im Netz ausgleichen

Die konventionellen Reservekraftwerke werden benötigt, um Schwankungen in der Stromerzeugung durch den Ausbau der Energieerzeugung mit enerneuerbaren Quellen auszugleichen. Für die Bedarfsanalyse hätten die Netzbetreiber zwei Szenarien durchgerechnet, teilte die Netzagentur mit. Analysiert wurde demnach die Situation in den Stromnetzen insbesondere unter der Annahme, dass extrem viel und extrem wenig Windenergie in die Netze eingespeist wird.

Ab Oktober starten Verhandlungen

Bis zum 1. Oktober könnten Kraftwerksbetreiber nun ihr Interesse bekunden, wenn sie stillgelegte konventionelle Kraftwerke zur Verfügung stellen wollten, teilte die Netzagentur mit. Danach werde es Vertragsverhandlungen geben.

Quelle: AFP