Kosten im Blick

Yello will Stromzähler twittern lassen

Stromverbraucher könnten künftig über Twitter informiert werden, wenn ihr Stromverbrauch sehr hoch ist oder eine tägliche Zusammenfassung über ihre Stromkosten erhalten. Denn der Versorger Yello will seine intelligenten Stromzähler twittern lassen. Prototypen wurden bereits erfolgreich getestet.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Hamburg (red) - Die EnBW-Tochter Yello bietet als bislang einziger Stromanbieter bundesweit intelligente Stromzähler an. Diese liefern ständig aktuelle Angaben zum Stromverbrauch und sollen dem Kunden so beim Strom sparen helfen. Um dem Nutzer die Verbrauchsdaten zukommen zu lassen, will der Versorger einem Bericht von Spiegel Online zufolge seine Stromzähler künftig twittern lassen.

Stromverbrauch an Twitter senden

Erste twitternte Prototypen seien bereits entwickelt und erfolgreich getestet worden, sagte Yello-Strom-Chef Martin Vesper gegenüber Spiegel Online. Unklar ist noch, wann der Zähler eine Nachricht an Twitter senden soll. Beispielsweise könnte dies der Fall sein, wenn der Stromverbrauch plötzlich ungewöhnlich hoch ist. Auch eine tägliche Zusammenfassung der Kosten wäre denkbar.

Stromkosten auf Google-Startseite

Erst kürzlich hat Yello eine Kooperation mit Google bekannt gegeben. Mit dem Google PowerMeter Gadget können Nutzer die Verbrauchsdaten auf ihrer iGoogle-Startseite einbinden. So haben sie neben dem Wetter oder aktuellen Nachrichten auch ihre Stromkosten im Blick. Mit Twitter und Google wolle Yello die Kunden "über möglichst viele Kanäle informieren", um so "das Thema Energieeffizienz stärker in den Alltag der Kunden einzugliedern".

Weiterführende Links
  • Stromverbrauch auf Google Startseite
  • Artikel von Spiegel Online