Früher als erwartet

Yello schreibt schwarze Zahlen

Im ersten Halbjahr 2004 hat Yello, die Billigstrom-Tochter der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, eine schwarze Zahl geschrieben. "Yello steht besser da, als viele denken", sagte der EnBW-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Utz Claassen gegenüber der WirtschaftsWoche.

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Der Billigstrom-Anbieter Yello Strom, eine Tochter der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, schreibt schwarze Zahlen. Das berichtet die WirtschaftsWoche nach einem Gespräch mit EnBW-Chef Utz Claassen.

"Yello steht besser da, als viele denken", sagte Claassen. Demnach habe man im ersten Halbjahr 2004 eine schwarze Zahl geschafft, obwohl man sich dieses Ziel erst für Ende 2005 gesetzt hatte. Es sei durchaus denkbar, dass man auch das Gesamtjahr mit schwarzen Zahlen abschließe.

Grund für die Wende seien eine Preiserhöhung um rund fünf Prozent sowie "starke Kostensenkungen" gewesen. Auch bei den Marketingkosten habe man gewaltig auf die Bremse gedrückt. Ob Yello allerdings nachhaltig schwarze Zahlen schreibe, das hänge von einem fairen und diskriminierungsfreien Netzzugang ab, so Claassen in der WirtschaftsWoche.