Yello-Kunden müssen nicht an e.dis zahlen

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Sieg für alle Stromwechsler. Die Absicht des ostdeutschen Stromversorgers e.dis, direkt von allen Yello-Kunden eine Netznutzungsgebühr zu verlangen, ist vom Tisch. Zwar werden Yello-Kunden in der nächsten Woche ein Standardschreiben der e.dis mit dieser Ankündigung erhalten, doch konnte sich Yello mit e.dis in letzter Sekunde auf ein verbraucherfreundlicheres Verhalten einigen.


Das heisst, e.dis wird die Yello-Kunden über die Höhe der Netznutzungsentgelte informieren. Yello schließt mit e.dis für jeden einzelnen Kunden einen Netznutzungsvertrag ab und zahlt alle entsprechenden Abschläge direkt an e.dis. Noch an diesem Wochenende sendet Yello über 16.000 Briefe an ihre Kunden im e.dis-Gebiet, um sie umfassend über diese Vereinbarung zu informieren. Yello-Sprecher Ingo Bücher: "Die doppelte Rechnungsstellung wird es nicht geben. Yello führt alle Beträge direkt an e.dis ab. Wir sind froh, eine verbraucherfreundlichere Lösung gefunden zu haben."


Nach dem neuen Energiewirtschaftsrecht können der Kauf des Stroms und die Benutzung der Stromleitungen in getrennten Verträgen geregelt werden.