Ausgezeichnet

WWF und Capital küren Ökomanager des Jahres

Als Ökomanager des Jahres wurden von der Umweltstiftung WWF und der Zeitschrift Capital der Bosch-Chef Franz Fehrenbach und der LichtBlick-Geschäftsführer Heiko von Tschischwitz geehrt. Ein Sonderpreis ging an Heinrich Kranz vom Stoffkontor Kranz.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Köln (red) - Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, Stuttgart, ist von der Umweltstiftung WWF Deutschland und dem Wirtschaftsmagazin "Capital" zum "Ökomanager des Jahres 2006" im Bereich Konzerne gewählt worden. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury war unter anderem, dass die Bosch-Gruppe das Thema Umwelt- und Ressourcenschonung seit langem in der Gesamtstrategie konsequent verankert hat.

Bei Bosch, wo 251.000 Mitarbeiter rund um den Globus 41,5 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften, gelten beispielsweise an allen Standorten weltweit, gleich ob in Stuttgart oder Bangalore, dieselben anspruchsvollen Vorgaben für Ressourcenschonung. Und in 145 von 264 Fertigungsstandorten sind die Umweltschutzmaßnahmen bereits nach internationalem ISO-Standard zertifiziert.

Bei den mittelständischen Unternehmen wurde Heiko von Tschischwitz, Geschäftsführer der LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH & Co. KG in Hamburg, ausgezeichnet. Der Ökostrom-Anbieter ist heute der größte unabhängige Stromlieferant Deutschlands und versorgt bundesweit über 215.000 Privathaushalte und 50.000 Betriebe.

Ein Sonderpreis ging in diesem Jahr an Heinrich Kranz, Vorstand der Stoffkontor Kranz AG in Lüchow/Wendland. Er stellt aus bis zu drei Meter hohen Riesenbrennnesseln einen weichen Stoff her, der es ohne weiteres mit Baumwollstoffen aufnehmen kann.

Die Auszeichnung "Ökomanager des Jahres" vergeben die Umweltstiftung WWF Deutschland und "Capital" seit 1990 an herausragende Unternehmer und Manager, die sich um die Umwelt verdient machen. Die Preisträger wie Babykost-Hersteller Prof. Dr. Claus Hipp, Versandhauschef Dr. Michael Otto, Hans-Dietrich Winkhaus, langjähriger Chef des Waschmittelkonzerns Henkel, oder Adidas-Vorstandsvorsitzender Herbert Hainer beweisen, dass sich nachhaltiges Wachstum, Ressourcenschonung und Rendite nicht ausschließen.