Jahresabschluss 2002

Wuppertaler Stadtwerke legen ausgeglichenes Bilanzergebnis vor

Bis auf den Bereich Stadtentwässerung wurden in allen Geschäftsfeldern der WSW geringere Ergebnisse als im Vorjahr erzielt. Hintergrund sind niedrigere Absatzpreise, höhere Materialkosten und laufende Abschreibungen. Die Ergebnisverschlechterung ist hauptsächlich auf zusätzliche Belastungen aus dem Verkehr zurückzuführen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Wuppertaler Stadtwerke AG (WSW AG) erzielte in ihrem 55. Geschäftsjahr einen leichten Jahresfehlbetrag in Höhe von 0,3 Millionen Euro nach Steuern (Vorjahr: Jahresüberschuss 1,5 Millionen Euro). Durch Entnahme aus der Kapitalrücklage in gleicher Höhe konnte ein ausgeglichenes Bilanzergebnis vorgelegt werden. Die Umsatzerlöse konnten im vergangenen Geschäftsjahr um 2,2 Millionen Euro auf 426,1 Millionen Euro erhöht werden. Die Bilanzsumme stieg um 64,6 Millionen Euro auf 722,7 Millionen Euro.

Das vergangene Geschäftsjahr der WSW war im Wesentlichen durch die strategische Neuausrichtung geprägt. Mit den neuen strategischen Partnern RWE, Cegedel und den Stadtwerken Velbert soll das Unternehmen von einem örtlichen Stadtwerk zu einem regional vernetzten Unternehmen weiterentwickelt werden.

In der Sparte Energie, Wasser und Stadtentwässerung der WSW AG stieg der Überschuss um 11,7 Millionen Euro auf 50,5 Millionen Euro. Über 98 Prozent aller Wuppertaler Haushalte werden von den WSW mit Strom versorgt. Der Wasserabsatz konnte im vergangenen Jahr um 3,7 Prozent gesteigert werden, wobei die Privatkunden mit einem Anteil von 21,6 Millionen Kubikmetern das weitaus größte Kundensegment bildeten.