Optimierung

Wuppertaler Stadtwerke kaufen elektronisch ein

Die Reduzierung von Prozesskosten steht auch bei den Wuppertaler Stadtwerken ganz oben an. Jetzt gibt es einen deutlichen Erfolg zu vermelden - seit Oktober verfügen die WSW über eine Plattform zur elektronischen Warenbeschaffung und -bestellung. Auch die Warenrechnungen kommen jetzt nur noch elektronisch.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

"Das Prinzip ist dabei ganz einfach: Im Vergleich zu früher, als viel Aufwand für Angebotseinholung entstand, und unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit administrativen Aufgaben beschäftigt waren, haben wir jetzt nur noch einen Dienstleister je Warenbereich, der alle diese Dinge für uns regelt. Die jeweiligen Dienstleister sind vielfach unsere langjährigen Handelspartner, die sich zu so genannten Systemlieferanten entwickelt haben. Mit ihnen haben wir elektronische Warenkataloge definiert, die mit verbindlichen Preisen vorgehalten werden", beschreibt Helmut Herbert, Leiter der Materialwirtschaft bei WSW die Veränderungen.

Der wesentliche Unterschied sei aber, dass die Bestellungen bei den WSW-Lieferanten elektronisch eingehen. Rund 50 Beschäftigte bei den Stadtwerken haben Zugriff auf das System und können benötigte Waren bestellen. Zudem biete die elektronische Plattform die Möglichkeit, sich direkt ins Warenwirtschaftssystem einzuloggen, um zu sehen, ob die Ware noch in genügender Menge verfügbar ist. Auch die Warenrechnungen erhalten die Stadtwerke jetzt nur noch auf elektronischem Wege.