Regionalisierungsstrategie

WSW starten IT-Kooperation mit den Stadtwerken Velbert

Nach der Netzdokumentation ist damit die Informationstechnologie der zweite Bereich, in dem die Partnerschaft zwischen den WSW und den Stadtwerken Velbert konkrete Gestalt annimmt. Die Kooperation ist Teil der Regionalisierungsstrategie, die die WSW seit 2002 intensiv verfolgen.

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Wuppertal/Velbert (red) - Im Rahmen der wechselseitigen Beteiligung beider Unternehmen hat die Wuppertaler Stadtwerke AG seit dem 1. Juni die Verantwortung für den IT-Betrieb der Stadtwerke Velbert GmbH übernommen. Für vier IT-Mitarbeiter des niederbergischen Energiediensleisters bedeutete der Betriebsübergang einen Wechsel des Dienstortes von Velbert nach Wuppertal. Im Juli wird dem Personal auch die Technik folgen, wenn die für den Betrieb in Wuppertal vorgesehenen IT-Komponenten den Weg an die Wupper antreten.

"Die Kooperation ermöglicht es, einen modernen IT-Betrieb in beiden Häusern langfristig sicher zu stellen", erläutert Volker Reinhoff, Leiter der Informations- und Kommunikationstechnologie bei den WSW. Auch betriebswirtschaftlich sei die zunächst auf zehn Jahre angelegte Betriebsübernahme zum beiderseitigen Nutzen. "Wir gehen von jährlichen Kosteneinsparungen im sechsstelligen Bereich aus", so WSW-Vorstandsmitglied Dr. Reinhard Fingerhut.

Nach der Netzdokumentation ist damit die Informationstechnologie der zweite Bereich, in dem die Partnerschaft zwischen den WSW und den Stadtwerken Velbert konkrete Gestalt annimmt. Die Kooperation ist Teil der Regionalisierungsstrategie, die die WSW seit 2002 intensiv verfolgen. Heinz-Werner Thissen, der in Personalunion Mitglied des WSW-Vorstands und Geschäftsführer der Stadtwerke Velbert ist, sieht beide Unternehmen hier in einer Vorreiterrolle. Das Interesse an der Regionalisierung bestehe auch bei anderen benachbarten Stadtwerken so Heinz-Werner Thissen, der sich weitere Kooperationen gut vorstellen kann.