Verbraucherschutz

Wohnungsverwalter muss preiswerten Stromanbieter suchen

Ein Bonner Verbraucherschutzverein weist darauf hin, dass ein Wohnungsverwalter zum wirtschaftlichen Handeln verpflichtet sei und demzufolge auch dafür sorgen müsse, dass ein preiswerter Stromanbieter genutzt wird. Das gelte für alle Gemeinschaftseinrichtungen, teilte der Verein mit.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Bonn (ddp/sm) - Hausverwalter müssen das Gebot der Wirtschaftlichkeit einhalten und demzufolge für die Gemeinschaftseinrichtungen den günstigsten Strompreis suchen. Darauf haben Wohnungseigentümer einen Anspruch, wie der Bonner Verbraucherschutzverein Wohnen im Eigentum mitteilte.

Wie zu allen anderen Kostenpositionen der Jahresabrechnung sollten die Verwalter auch beim Strom für Gemeinschaftseinrichtungen wie Aufzug, Hausflur- und Treppenhausbeleuchtung, Tiefgarage und für die gemeinschaftlich genutzten Räume wie Waschküche, Hobbyräume oder Sauna regelmäßig Preisvergleiche vornehmen und bei großen Preisdifferenzen den Anbieter wechseln, empfiehlt der Verein.

Sind die Kosten in den letzten Jahren erheblich gestiegen, stehe ein Preisvergleich und dann gegebenenfalls ein Anbieterwechsel dringend an, sagte Geschäftsführerin Gabriele Heinrich. Hilfestellung böten die vielen Strompreisrechner im Internet.

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