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Enormer WissensvorsprungDer Wirtschaftsrat Berlin-Brandenburg spricht sich trotz steigender Kohlendioxid-Emissionen für die weitere Nutzung der heimischen Braunkohle aus. Durch die Aufgabe der Braunkohle müsste man Energie importieren und sich somit weiter von anderen Staaten abhängig machen.
Berlin (ddp-lbg/sm) - Es sei eine Milchmädchenrechnung, unter Umweltgesichtspunkten eine Schließung der Braunkohlekraftwerke in der Lausitz zu propagieren, sagte der Landesvorsitzende Claus-Peter Martens diese Woche in Berlin. Wenn Brandenburg sich jetzt von dieser Technologie verabschiede, werde ein enormer Wissensvorsprung aufgegeben. Zudem müsse dann Energie importiert werden. Das führe zu weiteren Abhängigkeiten von anderen Staaten.
Martens verwies auf Forschungserfolge des Energiekonzerns
Vattenfall. Dieser betreibe in Jänschwalde eine Testanlage zur
Entsorgung von Kohlendioxid. Das mache deutlich, dass mit Nachdruck
nach umweltverträglichen Lösungen zur Braunkohle-Verstromung gesucht
werde. Brandenburg könne in diesem Technologiebereich eine
Spitzenposition einnehmen.
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