Fördermittel ausgeschöpft

Wirtschaftsministerium unterstützt innovative Energieforschung

Mit 240 Millionen DM Sondermitteln fördert das Wirtschaftsministerium die Erforschung und Entwicklung umweltschonender Energietechnologien. Diese Sondermittel sind jetzt aufgebraucht.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com
Anlässlich eines Symposiums über die Energieforschung, auf dem heute die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten Forschungsbereiche vorgestellt und diskutiert wurden, hat Minister Dr. Werner Müller hervorgehoben, dass sein Ministerium aus dem Zukunfts-Investitions-Programm (ZIP) der Bundesregierung für die Jahre 2001 bis 2003 jeweils 80 Millionen DM erhalten hat. Diese Sondermittel von zusammen 240 Millionen DM fließen zusätzlich in die Erforschung und Entwicklung umweltschonender Energietechnologien und sollen damit einen wichtigen Beitrag leisten, um neue Optionen für die künftige Energieversorgung zu entwickeln.

Die Schwerpunkte für die Verwendung der ZIP-Mittel legte Müller so fest: (1) Brennstoffzellen für stationäre Blockheizkraftwerke und Fahrzeugantriebe (derzeit 25 Projekte mit einer Mittelbindung von etwa 40 Millionen DM pro Jahr), (2) sonstige Antriebstechnologien (Hochleistungsbatterien) mit neuen regenerativ erzeugten Antriebsmitteln wie Methanol und Wasserstoff (derzeit sechs Vorhaben mit etwa zehn Millionen DM pro Jahr), (3) Demonstrationsvorhaben zur Strom- und Wärmeerzeugung aus geothermischen Anlagen (derzeit sechs Projekte mit etwa zehn Millionen DM pro Jahr), (4) Messprogramm zur Vorbereitung der Offshore-Windenergienutzung (derzeit vier Messplattformen, insgesamt etwa zehn Millionen DM pro Jahr) und (5) zusätzliche Modellprojekte bei der energieeffizienten Sanierung von Altbauten, bei denen auch innovative solare Lösungsansätze erprobt werden (derzeit 16 Einzelvorhaben mit ebenfalls etwa zehn Millionen DM pro Jahr).

Bereits Anfang Februar 2001 hatte das Wirtschaftsministerium auf diese Fördermöglichkeiten aufmerksam gemacht und um Einreichung geeigneter Projektvorschläge bis 30.März 2001 gebeten. Ende Mai 2001 lagen die aus der großen Anzahl von Meldungen herausgefilterten und für eine Förderung vorgesehenen Projektkonzepte vor, einige konnten bereits begonnen werden. "Die ZIP-Mittel sind nun ausgeschöpft", sagte Müller weiter. Die erste Zwischenbilanz ergebe, dass von diesen zusätzlichen Vorhaben neue Impulse für eine zukunftsfähige Energieversorgung zu erwarten sind. Müller abschließend: "Mit diesem Programm geben wir der Entwicklung und Einführung nachhaltiger Energietechniken neuen Schub".