80 Millionen Euro

Wirtschaftsministerium fördert Pilotprojekt für CO2-Abscheidung

Mit rund vier Millionen Euro fördert das Bundeswirtschaftsministerium eine Versuchsanlage am Kraftwerksstandort Niederaußem zur Weiterentwicklung der CO2-Wäschetechnik, die RWE Power gemeinsam mit BASF und Linde am Kraftwerksstandort Niederaußem errichtet. Noch im Juli soll der Bau einer 80 Millionen Euro teuren Pilotanlage beginnen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Die Anlage wird von RWE Power, BASF und Linde errichtet. Damit geht die Entwicklung neuer CO2-emissionsarmer Kraftwerkstechnologien in eine neue Phase.

Die CCS-Technologie sei "der Schlüssel für eine klimaverträgliche Kohleverstromung", so Johannes Lambertz, Vorstandsvorsitzender der RWE Power. "Technologien zur Abscheidung von CO2 können eine wichtige Grundlage sein, um zukünftig die Nutzung des Energieträgers Kohle den klimapolitischen Notwendigkeiten anzupassen und gleichzeitig eine gesicherte und bezahlbare Energieversorgung zu garantieren", so Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU).

Um die Entwicklungen weiter voran zu treiben, fördert das BMWi im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungsinitiative "COORETEC (CO2-Reduktions-Technologien)" innovative Technologien zur Steigerung der Kraftwerkseffizienz und zur CO2-Abscheidung. Seit 2004 hat das BMWi Fördermittel in Höhe von rund 100 Mio. Euro bewilligt.