Umdenken

Wirtschaftsminister fordern Konzept für Windkraft

Auf ihrer Konferenz im sachsen-anhaltinischen Wörlitz haben sich die Wirtschaftsminister der Bundesländer für ein Umdenken bei der Förderung von Strom aus Windkraft ausgesprochen. Sie müsse ökologisch und ökonomisch sinnvoll in das Gesamtenergiekonzept eingeordnet werden.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Wörlitz (ddp/sm) - Die Wirtschaftsminister der Länder fordern ein Umdenken in der Energiepolitik. Auf ihrer Konferenz im sachsen-anhaltischen Wörlitz stellten sie die Windenergie zwar nicht in Frage, sprachen sich aber für eine ökologisch und vor allem ökonomisch sinnvolle Einordnung der Windkraft in das Gesamtenergiekonzept aus.

Sachsen-Anhalts Ressortchef Horst Rehberger (FDP) sagte am Freitag zum Abschluss des Treffens, regenerative Energien nähmen eine wichtige Rolle ein und deren Bedeutung wachse noch. Der Zwang zur Abnahme von Windenergie durch die Netzbetreiber gefährde aber die Sicherheit der Stromversorgung.

Die Kostenbelastung der Stromverbraucher steige durch Einspeisevergütungen, Netzausbau und der Bereitstellung einer Energiereserve. Inzwischen lägen die Subventionen der Windkraft über einem mehrfachen der Steinkohle, monierte der saarländische Wirtschaftsminister Hanspeter Georgi (CDU).