Heizungserneuerung

Wirtschaft sieht hohes Energiesparpotenzial bei Gebäuden

Heizungsindustrie und Energiewirtschaft sehen beim gesamten deutschen Energieverbrauch ein Sparpotenzial von zehn Prozent bis zum Jahr 2020 allein bei Gebäuden. Allein mit der Erneuerung rund 18 Millionen veralteter Heizungsanlagen ließe sich der Kohlendioxid-Ausstoß enorm verringern.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Frankfurt/Main (ddp) - Auf der Messe ISH über neue Trends in der Gebäude-, Sanitär- und Energietechnik stellte die im Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) organisierte Wirtschaft Wege zu einer gleichermaßen sicheren und umweltverträglichen Wärmeversorgung von Gebäuden vor. Nach Auskunft des Fachverbandes setzt die Branche dabei auf Effizienzsteigerungen und die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien.

Bei der Wärmeerzeugung gehe es um Technologien wie Brennwertkessel, Wärmepumpen, Biomasse-Zentralheizungen, Solar-Systeme sowie effiziente Klima- und Lüftungstechnik. Die Gas-, Mineralöl- und Stromwirtschaft vertraut den Angaben zufolge auf Verfahren wie die Beimischung von Bio-Heizöl oder die Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz.

BDH-Präsident Klaus Jesse sprach von 18 Millionen veralteten Heizungsanlagen, die es auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen gelte. Damit könnten der Kohlendioxid-Ausstoß und Energie-Verbrauch in einer Größenordnung von 30 Prozent verringert werden.