Gleneagles-Dialog

Wirtschaft lobt Klimaschutzbestreben und fordert Rahmenbedingungen

Deutsche Wirtschaftsvertreter begrüßen das Bestreben der Bundesregierung, Investitionen in den Klimaschutz durch politische Rahmenbedingungen attraktiver zu gestalten. Diese müssten nun geklärt werden, um Unternehmen Planungssicherheit bei der Investition in Klimatechnologien zu bieten.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (red) - Der "Gleneagles-Dialog" hat wichtige Anstöße für die Weiterentwicklung des internationalen Klimaschutzes gebracht und Impulse für die kommende UN-Klimakonferenz auf Bali im Dezember gegeben, so die "Initiative 2° - Deutsche Unternehmer für Klimaschutz". Zu der Initiative haben sich Führungspersönlichkeiten mehrerer deutscher Großkonzerne – unser anderem von EnBW, Vattenfall, Deutschen BP, Deutsche Bahn und Telekom – zusammengeschlossen.

Das wichtigste Instrument für den Klimaschutz sei die Entwicklung eines globalen Marktes für Treibhausgas-Emissionsrechte. Wichtig seien verbindliche und anspruchsvolle Klimaziele der Industriestaaten, aber auch die Schwellenländer sollen angemessene Beiträge leisten, so die Wirtschaftsvertreter. Ein Arbeitsplan für die Weiterentwicklung des globalen CO2-Handels müsse nun erstellt werden. "Je eher diese wichtigen Rahmenbedingungen geklärt werden, desto besser ist es Unternehmen möglich, in klimafreundliche Technologien zu investieren und diese weltweit voranzutreiben", bekräftigen die Mitglieder der Initiative.

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