Strom aus Wind

WindWelt AG realisiert drei Windparks

Drei weitere Windparks werden demnächst in der Hocheifel Strom erzeugen: Die WindWelt AG wird die regenerativen Kraftwerke bauen und betreiben.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com
Die WindWelt AG, eine Tochter der SolarWorld AG, wird in Kürze drei weitere Windparks in der Hocheifel in Betrieb nehmen. Die Gesamtkapazität der neuen regenerativen Kraftwerke beträgt zwölf Megawatt (MW). Für das Gesamtjahr liegt das regenerative Energieunternehmen damit voll im Plan. Zusätzlich hat die WindWelt AG eine 100 Kilowatt-Solarstromanlage in Rostock fertiggestellt. Die größte Fotovoltaik-Anlage Mecklenburg-Vorpommerns, die mit Solarmodulen der SolarWorld-Tochter GPV ausgestattet ist, wird in Kürze ihren Betrieb aufnehmen. Außerdem führt die WindWelt AG derzeit eine Kapitalerhöhung im Vorfeld des Börsengangs am 20. Juni 2001 durch. Die Aktien werden zu 19,75 Euro je Stückaktie ausgegeben.


In Nideggen werden somit zwei 1,5 MW-Windkraftanlagen der NEG Micon in Betrieb genommen, die Anfang Juni 2001 an das Stromnetz angeschlossen werden. Mitte Juni werden vier 1,5 MW-Windkraftanlagen des Binnenlandspezialisten Fuhrländer AG im Windpark Wallenthal die saubere Stromproduktion aufnehmen. In Hahnenberg kann die WindWelt AG die Grundsteinlegung für fünf 600 Kilowatt-Anlagen der Enercon bekannt geben. Der Anschluss an das Stromnetz wird Anfang Juli 2001 erfolgen. Das gesamte Investitionsvolumen für die drei Windparks beträgt etwa 22,5 Millionen DM. Um die Wertschöpfungskette voll der WindWelt AG zugute kommen zu lassen, wird die SolarWorld AG ihre 6,25 prozentige Beteiligung an dem Windkraftanlagenhersteller Fuhrländer AG zum 1. Januar 2002 auf die WindWelt AG übertragen.