Gesellschaft bleibt börsennotiert

WindWelt AG erhöht Windkraftportfolio

In der Voreifel wird die WindWelt AG eine weitere Windkraftanlage errichten und somit die Kapazität ihres gesamten Windkraftwerksparks auf 38 Megawatt erhöhen. Zudem hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht der Mehrheitsgesellschafterin bescheinigt, dass die Voraussetzungen zur Abgabe eines Übernahmeangebotes nicht gegeben seien.

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Die börsennotierte WindWelt AG errichtet in der Voreifel eine weitere Windkraftanlage vom Typ Fuhrländer MD 70 mit einer Leistung von 1,5 Megawatt und erhöht damit die Kapazität ihres gesamten Windkraftwerksparks auf 38 Megawatt. Im laufenden Geschäftsjahr wird die Gesellschaft damit elf Anlagen mit einer Kapazität von 10,2 Megawatt neu errichtet und in Betrieb genommen haben. Für das neue Windkraftwerk prognostiziert die Gesellschaft einen Ertrag in Höhe von jährlich 2,4 Millionen Kilowattstunden.

Unterdessen hat die Eifelstrom GmbH, die 87 Prozent der Anteile der WindWelt AG hält, gegenüber der WindWelt AG erklärt, dass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) der Mehrheitsgesellschafterin bescheinigt habe, dass die Voraussetzungen zur Abgabe eines Übernahmeangebotes nicht gegeben seien. Zur Begründung hieß es, dass es sich bei dem Verkauf von der SolarWorld AG an die Eifelstrom GmbH im weitesten Sinne um eine Transaktion innerhalb des Gesellschafterkreises handele. Ein öffentliches Übernahmeangebot an die freien Aktionäre der Gesellschaft werde daher nicht unterbreitet. Die WindWelt AG wird somit auch weiterhin als börsennotierte Gesellschaft am Geregelten Markt notieren.