Prognose

Windpark-Projektierer Plambeck erwartet weiteres Wachstum

Der Windpark-Projektierer Plambeck Neue Energien AG erwartet für das Geschäftsjahr 2008 eine Steigerung des Konzern-Ergebnisses auf 16 bis 20 Millionen Euro. Für weitere Windparks lägen bereits Baugenehmigungen vor.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Cuxhaven (red) - Die Prognose erläuterten Vorstand Martin Billhardt und Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang von Geldern am Montag während der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt. Grundlage dieser Einschätzung sind den Angaben zufolge die Entwicklungen im Kerngeschäft Windpark-Projektierung onshore und offshore sowie bei dem dänischen Tochterunternehmen SSP Technology A/S.

Aus der Umsetzung von Windparks in Deutschland erwartet die Plambeck Neue Energien AG deutlich höhere Umsätze als im vergangenen Jahr. Während in 2007 Windparks mit einer Gesamtleistung von 17 MW errichtet wurden, befinden sich derzeit bereits Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 72 MW in Bau. Für weitere Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 39 MW lägen Baugenehmigungen vor. Weitere Genehmigungen werden laut Plambeck kurzfristig erwartet.

Darüber hinaus werden aus den Offshore-Windpark-Projekten "Borkum Riffgrund I und II" sowie "Gode Wind I" weitere Umsätze im laufenden Jahr erwartet. Als erfreulich sei auch die Entwicklung der SSP Technology A/S in Dänemark zu bezeichnen, die Rotorblätter für Windenergieanlagen entwickelt sowie Formen für deren Bau produziert und an Hersteller von Windenergieanlagen vertreibt. In 2007 verdreifachte SSP Technology die Gesamtleistung auf 11,1 Millionen Euro (davon Umsatz: 10,0 Millionen Euro). Für 2008 verfügt der Rotorblattspezialist über Aufträge in Höhe von rund 25 Millionen Euro. Die Plambeck Neue Energien AG ist zu rund 67 Prozent an der SSP Technology A/S beteiligt.

"Mittelfristig sehen wir für die Plambeck Neue Energien AG weitere Perspektiven durch die vereinbarten Joint Ventures in Ungarn, Bulgarien und der Türkei. Zusätzlich prüfen wir den Einstieg in weitere Auslandsmärkte", erklärten von Geldern und Billhardt weiter. Dabei sehen sie eigenen Angaben zufolge gute Perspektiven, denn die weltweit geforderte Verminderung von Klimagasen werde ohne einen nachhaltigen Ausbau der Windenergie nicht möglich sein.

Im Geschäftsjahr 2007 hat Plambeck Neue Energien das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf rund 15,9 Millionen Euro (Vorjahr: 0,3 Millionen Euro) gesteigert. Der Konzern hat in 2007 einen Umsatz von etwa 60,1 Millionen Euro erreicht, im Vorjahr waren es 87,8 Millionen Euro.