Statistik

Windjahr 2004 startet im Minus

Der IWR-Windertragsindex weist für die Küstengebiete bis Ende Februar 2004 im Schnitt ein Minus von 5,1 und für das nordwestdeutsche Binnenland ein kleines Minus von 1,3 Prozent auf. Laut IWR-Leiter Allnoch ist die lange Serie unterdurchschnittlicher Erträge jedoch nicht sehr ungewöhnlich.

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Münster (red) - Die ersten beiden Monate des Jahres 2004 haben noch keine Trendwende bei den Windenergieerträgen gebracht. Nach Angaben des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) in Münster liegt die Stromerzeugung aus Wind in Deutschland auch nach den ersten zwei Monaten des Jahres 2004 unterhalb der Normalwerte der letzten zehn Jahre.

Der IWR-Windertragsindex weist für die Küstengebiete bis Ende Februar 2004 im Schnitt ein Minus von 5,1 und für das nordwestdeutsche Binnenland ein kleines Minus von 1,3 Prozent auf. "Die lange Serie unterdurchschnittlicher Erträge ist nicht sehr ungewöhnlich, vor allem wenn man die aktuelle Ertragssituation im Vergleich zu den letzten 30 Jahren betrachtet", kommentierte IWR-Leiter Dr. Norbert Allnoch. Allerdings zeichne sich in einer solchen Phase ab, wie sorgfältig die einzelnen Windparks finanztechnisch geplant und die Ertragsschwankungen berücksichtigt wurden.