Röttgens Pläne

Windenergie soll künftig stärker gefördert werden

Bundesumweltminister Norbert Röttgen will die Windkraft stärker fördern. Die bisherige Förderung soll weiter ausgebaut werden und die Investition in Windanlagen auf See und auf dem Land sollen erleichtert werden. Bis 2011 sollen feste Investitionsentscheidungen für zehn Windparks erreicht werden.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Hamburg (afp/red) - Beim Ausbau der erneuerbaren Energien will Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) die Windkraft stärker als bislang fördern. Er wolle Investitionen in Windkraftanlagen auf See und auf dem Land erleichtern, sagte Röttgen dem Hamburger Abendblatt. Dies sollte für die Planung und den Bau der Anlagen, über die Förderung der Einspeisung des Stroms, bis hin zum Netzausbau auf hoher See und der Netzanbindung auf dem Land gelten.

Mehr als 25.000 Megawatt Strom mit Windenergie

Röttgen gab das Ziel vor, dass bis Ende 2011 feste Investitionsentscheidungen für zehn Windparks in Nord- und Ostsee zu erreichen seien. "Das wird bei der Offshore-Energie eine richtige Eigendynamik auslösen", fügte der Minister hinzu. Er verwies zudem auf das Ziel, in zehn Jahren mehr als 10.000 Megawatt und in 20 Jahren mehr als 25.000 Megawatt Strom mit Offshore-Windenergieanlagen zu produzieren.

Vollständige Stromversorgung durch erneuerbare Energien

Der Umweltminister äußerte die Erwartung, dass eine nahezu vollständige Stromversorgung durch erneuerbare Energien bis 2050 erreicht werden könnte. Das Rückgrat dieser Entwicklung werde mit einem Anteil von rund 50 Prozent die Windenergie an Land und vor der Küste sein.