Emissionserlös

wind 7 Aktiengesellschaft will in 2002 an die Börse

In der zweiten Hälfte des kommenden Jahres will die aus sieben Unternehmen der Windkraftbranche entstandenen wind 7 Aktiengesellschaft will in 2002 an die Börse gehen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Aufsichtsrat und Vorstand der wind 7 Aktiengesellschaft aus Eckernförde planen den Börsengang des Unternehmens für die zweite Hälfte des Jahres 2002. Der Windkraftbetreiber wurde 1999 von sieben renommierten Unternehmen der Windkraftbranche, darunter die mittlerweile börsennotierten Umweltkontor AG und P & T Technology AG, gegründet.

Die wind 7 Aktiengesellschaft konzentriert sich ausschließlich auf die Stromerzeugung durch den Betrieb von Windparks. Einnahmen erzielt das Unternehmen aus dem Verkauf des produzierten Stroms bzw. aus dessen Einspeisung in das öffentliche Stromnetz. An der Börse wird ein hoher Emissionserlös erwartet. Angestrebt wird eine Notierung im SMAX, dem Qualitätssegment, in das ausschließlich solide mittelständische Unternehmen aufgenommen werden, deren Geschäftsfelder auf Wertbeständigkeit und nicht auf spekulative Risiken ausgerichtet sind. "Derzeit ist der Kapitalmarkt von großer Unsicherheit bei den Anlegern bestimmt. Gerade der private Investor sucht nach Investments, die ein ausgewogenes Verhältnis von Rendite und Sicherheiten versprechen. Substanz- und Sachwerten, wie sie die wind 7 Aktiengesellschaft bietet, gehört daher die Zukunft" ist sich Dirk Jesaitis, Alleinvorstand der wind 7 Aktiengesellschaft, sicher.

Vor dem Börsengang sollen jedoch noch einige Pläne umgesetzt werden: Bisher wurden vier vorbörsliche Kapitalerhöhungen erfolgreich durchgeführt, das eingeworbene Kapital wurde innerhalb der letzten zwölf Monate vollständig in produktives Anlagevermögen investiert. Bis zum Ende des Jahres wird die 29. Windkraftanlage für die wind 7 Aktiengesellschaft ans Netz gegangen sein. Um weitere hochlukrative Parks finanzieren zu können, wird ab Januar 2002 das Grundkapital noch einmal vorbörslich um bis zu zehn Millionen Euro aufgestockt.