Reibungsloser Betrieb

Wiesn 2005 - powered by SWM und MVG

Die Wiesn (Oktoberfest), das größte und wohl bekannteste Volksfest der Welt in München, steht bevor. Etwa sechs Millionen Besucher aus dem In- und Ausland werden zu diesem Groß-Ereignis erwartet. Im Hintergrund arbeiten der Münchner Energieversorger SWM und seine Verkehrstochter MVG.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

München (red) - Die Vorbereitungen laufen bei den SWM seit Wochen auf Hochtouren: Letzte Stromkabel werden verlegt, Erdgasleitungen und -zähler angeschlossen und sichergestellt, dass aus dem Wasserhahn auch wirklich Trinkwasser kommt. Allein auf der Festwiese sind elf Spezialisten der SWM im Einsatz, damit sich das Riesenrad dreht, die Lichterketten leuchten, die Hendl auf dem Grill knusprig werden und die Maßkrüge sauber gespült werden können. Während des Oktoberfests selbst garantiert der SWM Bereitschaftsdienst die sichere Versorgung mit Energie und Trinkwasser rund um die Uhr.

Mittels 15 ober- und drei unterirdischen Trafostationen sowie 43 Kilometern Kabel versorgen die SWM in diesem Jahr fast 750 Abnehmer auf der Wiesn mit Strom. Insgesamt verbrauchen die Fahrgeschäfte, Festzelte, Schau- und Verkaufsbuden sowie die Wiesn-Beleuchtung knapp 2,9 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspricht dem Jahresstromverbrauch von 1260 Haushalten (13 Prozent des Münchner Tagesverbrauchs). Die benötigte Spitzenleistung ist vergleichbar mit der einer Kleinstadt mit etwa 21 000 Einwohnern.

Aber auch in punkto Umweltschutz kann sich die Wiesn sehen lassen. Die Festleitung geht dabei mit gutem Beispiel voran: Alle öffentlichen Bereiche, die Wiesn-Straßen und öffentlichen Toiletten werden mit M-Natur, dem Ökostrom-Angebot der SWM versorgt. Auch über die Hälfte aller Aussteller und Festwirte hat sich für die umweltfreundliche Versorgung ihrer Buden und Zelte mit M-Natur entschieden.

Insgesamt 200 000 Kubikmeter Erdgas werden die etwa 55 gastronomischen Betriebe auf der diesjährigen Wiesn benötigen. Mit dieser Menge könnten 85 Einfamilienhäuser ein Jahr lang ihren Bedarf für Heizung und Warmwasserbereitung decken. Bereits seit Juli versorgen die SWM auch eine Großkantine mit Erdgas, die die Arbeiter während des Auf- und später auch beim Abbau des Oktoberfests verköstigt.