Eigenes Geschäft aufbauen

Widerstand gegen Pläne zu RWE-Wasserkonzern

Die Pläne von RWE, sein Wassergeschäft bundesweit auszubauen und dabei Gelsenwasser zu integrieren, stoßen bei den Anteilseignern des Wasserkonzerns auf Widerstand. Ein Sprecher der Stadtwerke Bochum sagte, man lasse sich "das Heft nicht aus der Hand nehmen", berichtet die Financial Times Deutschland.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - RWE will Kommunen, die bislang mit Strom und Gas beliefert werden, auch mit Wasser versorgen. Dazu soll der NRW-Branchenführer Gelsenwasser integriert werden, was die Anteilseigner jedoch ablehnen. Gelsenwasser gehört zu 93 Prozent den Stadtwerken Bochum und Dortmund.

RWE ist zwar an der Stadtwerke Dortmund-Tochter DEW21 beteiligt, jedoch nicht an Gelsenwasser selbst. Den Plänen des Konzerns zufolge könnten die Stadtwerke in ihrer Region das Geschäft mit Strom, Gas und Wasser betreiben, RWE würde dann das Geschäft außerhalb der Gebiete übernehmen. Der FTD zufolge wollen die Stadtwerke aber selbst das Wassergeschäft ausbauen - ohne RWE. Der Energiekonzern zeigt sich dem Bericht zufolge aber zuversichtlich, dass es zu einer Einigung kommen wird.

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  • Zum FTD-Artikel