Gaspreise

Widerstand: 500 000 Gasverbraucher wehren sich

Mehr als eine Millionen Gasverbraucher wehren sich mittlerweile gegen die willkürliche Preispolitik ihres Versorgers. Vereint unter dem Dach des Bundes der Energieverbraucher und seinem öffentlichkeitswirksamen Chef Aribert Peters akzeptieren sie die Preiserhöhungen aufgrund von Unbilligkeit nicht.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Rheinbreitenbach (red) - Angaben des Bundes der Energieverbraucher zufolge, wehren sich bundesweit mittlerweile über 500 000 Verbraucher gegen "unbillig" erhöhte Gaspreise. "Wer zahlt, nimmt seine Rechte nicht wahr", sagt Energieverbands-Chef Aribert Peters, der sich auch durch aktuelle Urteile bestätigt sieht.

Kürzlich trafen sich knapp 60 Sprecher von örtlichen Gaspreis-Protestgruppen in Bonn, um ihre Aktivitäten zu koordinieren. Die Boykotteure verweigern die Gasrechnungen nicht komplett - sie akzeptieren nur die jüngsten Preiserhöhungen nicht.

Paragraph 315 BGB bietet nach Auffassung von Energierechtsexperten eine gute Möglichkeit, sich gegen die Erhöhung der Energiepreise zu wehren. Der Clou liegt darin, sie als "unbillig" zu deklarieren und dies dem Versorger mitzuteilen. Wie es genau geht, erfahren Sie auf unseren Seiten.