Wetterchaos in Südfrankreich, Nordengland und Irland verursacht Stromausfälle

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com
Heftige Schneefälle und starker Wind sorgten vorgestern Abend dafür, dass 80 000 Haushalte im Norden Großbritanniens und Irlands ohne Strom und Heizung auskommen mussten. Durch Windgeschwindigkeiten von mehr als 110 Stundenkilometern wurde auch der Flug-, Zug- und Straßenverkehr behindert, der Flughafen von Dublin musste sogar geschlossen werden.


Ebenso erging es Südfrankreich und Norditalien am Mittwoch. Der Betrieb auf dem Mailänder Flughafen wurde eingestellt, Venedig versank im Schnee und fürchtet jetzt ein Hochwasser. Im Südosten Frankreichs waren mehr als 100 000 Haushalte ohne Strom, Angestellte des Stromkonzerns EdF mussten mit Hubschraubern zu den Reparaturarbeiten in die Einsatzorte fliegen. In der Region Rhone-Alpes wurden Krisenstäbe gebildet und Notzentren eingerichtet. In den Departements Var und Aix-en-Provence legte der Schnee den Verkehr lahm, zahlreiche Autos blieben stecken, Straßen mussten gesperrt werden. Davon waren auch Schulbusse betroffen, so dass für mehr als 10 000 Schüler der Unterricht ausfiel.