Klage

Wetterau: Gutachten soll Streit um Windräder klären

Im Streit um fünf geplante Windenergieanlagen in der Wetterau will das Verwaltungsgericht Gießen einen Gutachter bestellen. Ein Unternehmen hatte gegen die Stadt Friedberg geklagt, weil die Kommune in ihrem Bebauungsplan Windräder nur bis zu der strittigen Höhe zugelassen hatte.

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Gießen (ddp-hes/sm) - Ein Experte soll nun klären, ob ein Windrad mit einer Nabenhöhe von 50 Metern wirtschaftlich zu betreiben ist.

Das Unternehmen wollte auf der Gemarkung im Friedberger Stadtteil Bruchenbrücken fünf Windräder mit einer Nabenhöhe von 100 Metern errichten. Die Stadt Friedberg hatte dem Plan zwar zunächst grundsätzlich zugestimmt, aber dann die Höhe der Windräder begrenzt. Dagegen reichte der Investor Klage ein, da Windenergieanlagen mit einer Nabenhöhe von 50 Metern nicht wirtschaftlich zu betreiben seien.

Ein Fortsetzungstermin vor dem Gießener Verwaltungsgericht steht noch nicht fest.