Wettbewerb um spanischen Stromanbieter Hidrocantabrico geht weiter

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Die Unternehmensgruppe Ferroatlantica und die deutsche Energie Baden-Würtemberg (EnBW) haben ein erhöhtes Angebot für die Übernahme des spanischen Energiekonzerns Hidrocantabrico abgegeben, das die Madrider Börsenaufsicht gestern genehmigt hat. Beide Unternehmen bieten jetzt 27,30 Euro pro Hidrocantabrico-Aktie, das Gebot des bis dahin "führenden" RWE-Konzerns liegt bei 26 Euro pro Aktie. Abgeschlagen auf dem dritten Platz liegt das Konsortium um die portugiesischen Electriciade de Portugal (EDP) und die Sparkasse Cajastur, die je Aktie 24 Euro zahlen wollen.


Hidrocantabrico ist mit acht Prozent Marktanteil das viertgrößte Stromerzeugungsunternehmen in Spanien. Der Umsatz hat sich im Jahr 2000 um 36 Prozent auf 872 Millionen Euro gesteigert. Wer den Zuschlag für das umworbenen Unternehmen bekommt, entscheiden dessen Aktionäre am 9. April.