Ohne Vorurteile

Westerwelle für "neuen Anfang" in Energiedebatte

FDP-Chef Guido Westerwelle wirbt in der Energiedebatte für einen "neuen Anfang ohne Vorurteile". "Wer sich der Atomenergie aufgeschlossener zeigte, galt automatisch als Gegner von erneuerbaren Energie", betonte Westerwelle in einem Gastbeitrag für das "Offenburger Tageblatt" (Samstagausgabe).

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Offenburg (ddp/sm) - Der FDP-Chef betonte dagegen, der wirtschaftliche Gewinn "betriebswirtschaftlich sinnvoller Laufzeiten von Kernkraftwerken" eröffne auch "neue Chancen" für die Forschung und Förderung erneuerbarer Energien.

Westerwelle befürwortete einen "klugen Energiemix" unter Einschluss der Kernenergie. Eine hohe Versorgungssicherheit zu bezahlbaren Preisen, die auch den Ausstoß klimaschädlicher Gase vermindere, sei ohne den Einsatz der Kernenergie "undenkbar". Westerwelle verwies darauf, dass Schweden seinen Ausstiegsbeschluss nicht weiter verfolge, Finnland ein neues Kernkraftwerk baue und Frankreich weiter auf die Kernkraft setze.