Ausgleich

Wesertal bietet "50 Cent-Bonus" für Photovoltaik-Anlagen

Seit Beginn des Jahres wird jede Kilowattstunde Solarstrom nur noch mit 48,10 Cent anstatt mit 50,62 Cent vergütet. Der Regionalversorger Wesertal zahlt den Kunden, die sich erst jetzt für eine eigene Photovoltaikanlage entschieden haben, den Differenzbetrag. Zudem gibt es bei zu geringer Sonneneinstrahlung eine Art "Schlechtswettergeld".

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Der Energieversorger Wesertal hält mit seinem neuen "50 Cent-Bonus" die Vergütungen für Strom aus privaten Solaranlagen für die kommenden zehn Jahre stabil. Alle Kunden, die sich bis zum 30. Juni 2002 für eine Photovoltaik-Anlage von Wesertal entscheiden, bekommen für die ab diesem Jahr reduzierte gesetzliche Förderung einen Ausgleich.

Die gesetzliche Förderung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen ist zum 1. Januar 2002 von 50,62 Cent pro ins Stromnetz eingespeister Kilowattstunde auf 48,1 Cent abgesenkt worden. Wesertal zahlt den Kunden, die eine Photovoltaik-Anlage von Wesertal beziehen, den Differenzbetrag, so dass diese auch in den nächsten zehn Jahren von der ursprünglich höheren Einspeisevergütung profitieren. "Kunden, die sich erst dieses Jahr für eine Photovoltaik-Anlage entscheiden, werden im Unterschied zu anderen Anbietern bei uns nicht bestraft. Wir verstehen den Bonus als umweltbewussten Service", erläutert Projektleiter Eberhard Lange die Idee.

Dabei vertreibt Wesertal hochwertige Photovoltaik-Anlagen von Naps Systems Oy, Nordeuropas größtem Anbieter für solare Energiesysteme. Beim Vertrieb ihrer Photovoltaik-Anlagen bietet Wesertal eine weitere Besonderheit: Sollte die Sonne nicht so strahlend scheinen, fließt "Schlechtwettergeld". Wesertal garantiert für den Zeitraum von zehn Jahren einen Mindestenergieertrag von insgesamt 7500 Kilowattstunden. "Sollte die Einspeisemenge wider Erwarten unter diesem Grenzwert liegen, zahlen wir den Differenzbetrag an den Betreiber der Anlage", versichert Eberhard Lange.