Staatlich subventioniert

Wer seinen Solarstrom selbst verwendet kann viel Geld sparen

Wer eine Solaranlage besitzt kann wählen, ob er den Strom verkauft oder selbst nutzt. Bei eigener Nutzung subventioniert der Staat pro Kilowattstunde. Durch die Subvention und die nicht anfallenden Stromkosten kann richtig Geld gespart werden.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Neuhausen auf den Fildern (red) - Für jede selbst genutzte Kilowattstunde Sonnenenergie erhalten Anlagenbetreiber 25,01 Cent. Zusätzlich sparen sie die Kosten für den Haushaltsstrom ein. Derzeit kostet Haushaltsstrom circa 20 Cent pro Kilowattstunde, zusammen mit dem Zusatztarif ergibt das 45,01 Cent. Das sind zwei Cent mehr, als es bei der Netzeinspeisung der Fall wäre, denn dafür gibt es vom Staat 43,01 Cent pro Kilowattstunde. Steigen die Strompreise, fällt der Gewinn noch höher aus.

Extra Zähler für Solaranlage

"Technisch ist die Installation dieser Solarstromanlagen völlig unproblematisch", erläutert Hans-Thomas Fritzsche, Geschäftsführer von Sputniks deutscher Tochterfirma Sputnik Engineering GmbH. "Man muss lediglich einen zusätzlichen Zähler einbauen, der die im Haushalt verbrauchte Menge Solarstrom erfasst.

Solaranlagenbetreiber gelten als Unternehmer

Solaranlagenbetreiber, die ihren Strom ins Netz einspeisen, werden steuerrechtlich als Unternehmer behandelt. Sie erhalten also die 19 Prozent Umsatzsteuer auf die Investitionskosten vom Finanzamt zurück. Für die Selbstnutzung war diese Frage bislang ungeklärt. Jetzt hat das Bundesumweltministerium zu diesem Thema Stellung genommen. Wer den Strom selbst nutzt, gilt genauso wie beim Einspeisen des Stroms als Unternehmer und kann die Vorsteuer geltend machen.