Statistik

Weniger Rohölimporte im Februar 2006

Im Februar 2006 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,0 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 8,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (8,7 Millionen Tonnen).

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Eschborn (red) - Gleichzeiteig stieg der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl um 49,8 Prozent auf 366,80 Euro. Die deutsche Rohölrechnung belief sich damit im Februar auf 2,9 Milliarden Euro und lag um 789 Millionen Euro höher als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Vergleicht man die Zwölf-Monats-Zeiträume März 2005 bis Februar 2006 mit der entsprechenden Referenzperiode März 2004 bis Februar 2005 lässt sich folgendes feststellen:

  • die Rohöleinfuhren stiegen um 1,1 Prozent von 110,2 auf 111,4 Millionen Tonnen,
  • die deutsche Rohölrechnung stieg um 11,9 Milliarden auf 37,4 Milliarden Euro und
  • der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl kostet aktuell mit 335,97 Euro durchschnittlich 45,2 Prozent mehr.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 28 Lieferländern waren im aktuellen zwölfmonatigen Berichtszeitraum die Russische Föderation (37,6 Millionen Tonnen), Norwegen (16,8 Millionen Tonnen), Großbritannien (14,2 Millionen Tonnen), Libyen (13,3 Millionen Tonnen) und Kasachstan (7,8 Millionen Tonnen). 27,8 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen. 23,4 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.