Minus 6,8 Prozent

Weniger Rohöleinfuhren im Oktober

8,5 Millionen Tonnen Rohöl wurden im Oktober nach Deutschland eingeführt. Der Durchschnittspreis betrug mehr als 346 DM, so dass sich die deutsche Rohölrechnung auf 2,9 Milliarden DM belief.

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Im Oktober 2001 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,5 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 6,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (9,1 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl sank im Jahresvergleich im Oktober auf 346,02 DM (176,92 Euro). Er lag damit um 32,5 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (512,98 DM / 262,28 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Oktober demnach auf 2,9 Milliarden DM (1,5 Milliarden Euro) und lag damit um 1,7 Milliarden DM (886 Millionen Euro) niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Von Januar bis Oktober dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum von 86,5 auf 86,4 Millionen Tonnen verringert. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 35,7 Milliarden DM (18,2 Milliarden Euro) um 1,9 Milliarden DM (958 Millionen Euro) niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 412,78 DM (211,05 Euro) im Schnitt um fünf niedriger als im Vorjahr (434,36 DM / 222,08 Euro). Die fünf wichtigsten von insgesamt 21 Lieferländern waren 2001 bislang die Russische Föderation (25,2 Millionen Tonnen), Norwegen (16,6 Millionen Tonnen), Großbritannien (12,9 Millionen Tonnen), Libyen (8,4 Millionen Tonnen) und Syrien (6,3 Millionen Tonnen). 34,1 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 22,3 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.