Statistik

Weniger Mineralöl 2002 versteuert, aber höheres Steueraufkommen

Aus weniger wird mehr: Obwohl im vergangenen Jahr weniger Mineralöl versteuert wurde, erhöhte sich das Steueraufkommen um 3,7 Prozent auf 42,2 Milliarden Euro. Grund war die Erhöhung der Mineralölsteuer für Benzin und Diesel durch die ökologische Steuerreform. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Statistischen Bundesamtes hervor.

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Im Jahr 2002 wurde weniger Mineralöl versteuert als 2001: Die Menge des versteuerten Benzins verringerte sich um 3,3 Prozent auf 36,6 Milliarden Liter, gleichzeitig wurden 33,8 Milliarden Liter Diesel versteuert, 1,2 Prozent weniger als 2001. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ist auch die Menge an versteuertem leichten Heizöl um 12,6 Prozent auf 31,1 Milliarden Liter und die Menge des versteuerten Erdgases zum Verheizen um 2,5 Prozent auf 817,4 Milliarden Megawattstunden gesunken.

Die Erhöhung der Mineralölsteuer für Benzin und Diesel durch die ökologische Steuerreform führte trotz der gesunkenen versteuerten Mengen zu einem höheren Steueraufkommen. Das kassenmäßige Steueraufkommen der Mineralölsteuer stieg von 40,7 Milliarden Euro im Jahr 2001 auf 42,2 Milliarden Euro in 2002 (plus 3,7 Prozent). Die wichtigsten Steuerquellen waren Benzin mit 22,8 Milliarden Euro (plus 1,7 Prozent) und Dieselkraftstoffe mit 14,9 Milliarden Euro (plus 6,2 Prozent). Bei leichtem Heizöl und Erdgas zum Verheizen blieben die Steuersätze zum Jahreswechsel 2001/2002 konstant.