China vorne

Weltweite Windenergie-Kapazität legte um ein Drittel zu

Windkraft ist im vergangenen Jahr weltweit rasant ausgebaut worden. Die Kapazitäten stiegen von etwa 94.000 Megawatt (2007) auf gut 121.000 Megawatt, ein Plus von fast 30 Prozent. Da geht aus einer aktuellen Studie des Global Wind Energy Council (GWEC) hervor.

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Washington (AFP) - Am stärkten baute China die Windkraft aus, wo sich die Kapazitäten verdoppelten. Auch in den USA gab es mit 50 Prozent ein starkes Wachstum. Mit nun rund 25.000 Megawatt lösten die USA damit Deutschland als weltgrößtes Windkraft-Land ab. Hierzulande liegen die Kapazitäten bei knapp 24.000 Megawatt.

In den USA hatte die Windenergie einen Anteil von 42 Prozent an den neu geschaffenen Energiekapazitäten, in Asien belief sich der Anteil auf ein Drittel. Mehr als die Hälfte der Windenergie wird jedoch in Europa gewonnen. Der Studie zufolge könnte China aber bis 2010 zweitgrößter Windenergie-Produzent der Welt werden.

Trotz Wirtschaftskrise Wachstum erwartet

In der vergangenen Woche hatte der Bundesverband Windenergie und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau erklärt, trotz Finanzkrise für 2009 wieder mit einem deutlichen Wachstum zu rechnen. Trotz der gesenkten Prognosen einiger Hersteller und Zulieferer sei demnach immer noch ein zweistelliges Umsatzplus zu erwarten.

Auf dem boomenden Weltmarkt sei die deutsche Technologie mit einer Exportquote von mehr als 80 Prozent weiterhin führend. Zudem setzt die Branche darauf, dass eine in Deutschland zum Jahresbeginn in Kraft getretene höhere Vergütung für Windstrom die Nachfrage auf dem Inlandsmarkt zusätzlich ankurbelt.

Quelle: AFP