dena-Solarprogramm

Weltweit: Deutsche Solardächer als Referenzanlagen

Die Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) weitet ihr Solardachprogramm aus. Die Projekte für 2008 sollen erstmals auch gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anwendungen (BIPV) und Photovoltaikanlagen zur Elektrifizierung ländlichen Raums in Entwicklungs- und Schwellenländern umfassen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - 2004 wurde mit dem Olympischen Solardach in Athen das erste Solardachprojekt im Rahmen des Programms "Solardächer auf deutschen Schulen und Einrichtungen im Ausland" realisiert. Bis heute gebe es bereits 14 Projekte in 13 Ländern zur solaren Stromerzeugung, Warmwasserbereitung bis hin zu Gebäudeheizung und -kühlung. Dazu gehören beispielsweise eine Heiz- und Kühlungsanlage am Haribo-Museum in Uzès/Frankreich, die Photovoltaikanlage und Outdoor-Ausstellung über Solartechnik an der Emirates National School in Abu Dhabi und die Solarthermieanlage zur Brauchwassererwärmung an der Deutschen Schule in Santiago de Chile.

Ziel des Solardachprogramms sei es, Kenntnisse über Photovoltaik-, Solarthermie- und solare Kühlungstechnologien in aussichtsreichen Märkten zu verbreiten und den Aufbau internationaler Geschäftsbeziehungen zu fördern. Dabei werden Demonstrations- und Referenzanlagen installiert und durch PR-, Marketing und Schulungsmaßnahmen begleitet.

Das Programm "Solardächer auf deutschen Schulen und Einrichtungen im Ausland" wird von der dena koordiniert und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) kofinanziert.