Energiedorf

Weltjugendtags-Gäste bekommen Infos über Energieland NRW

Der Weltjugendtag hat heute in Bonn begonnen. Nordrhein-Westfalen präsentiert sich dort auch als Standort für die Forschung an innovativen Energielösungen. Dazu wurde vor der Bonner Beethovenhalle ein Energiedorf aufgebaut, in dessen Zentrum eine Holzkirche mit einem 120 Quadratmeter großen Solardach steht.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Düsseldorf/Bonn (ddp-nrw/sm) - Nordrhein-Westfalen will sich den Gästen des Weltjugendtags auch als Standort für die Forschung an innovativen Energielösungen präsentieren. Vor der Bonner Beethovenhalle wurde dazu ein Energiedorf aufgebaut, das bis Sonntag besucht werden kann, wie Landesenergieministerin Christa Thoben (CDU) am Montag in Düsseldorf mitteilte.

Im Zentrum des Dorfs steht eine 13 Meter hohe Holzkirche mit einem 120 Quadratmeter großen Solardach. Organisiert wird das Begegnungszentrum von der Katholischen Landjugendbewegung mit Unterstützung unter anderem der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW. Zu sehen sind auch die Entwicklungen auf den Gebieten der Brennstoffzelle und der Wasserkraft.

"Wir wollen den Jugendlichen aus aller Welt demonstrieren, mit welchen Technologien die Schöpfung bewahrt und geschont werden kann", betonte Thoben. Zugleich seien die Lösungen auch Angebote an die armen Länder der Erde, deren Entwicklung aktuell durch die Steigerung der Energiepreise gefährdet sei.

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