Plambeck

Weiterer Offshore-Standort gesichert

Die Cuxhavener Plambeck AG hat sich in der Ostsee einen weiteren Standort für eine Offshore-Windanlage gesichert.

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Einen weiteren Standort für einen Offshore-Windpark hat sich die Plambeck Neue Energien AG gesichert. Das Projekt "Beltsee" befindet sich in der Ostsee, außerhalb der deutschen Zwölf-Seemeilen-Zone aber innerhalb der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ). Der Antrag für dieses Vorhaben ist bereits beim Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie eingereicht. Damit hat sich das Cuxhavener Unternehmen diesen Standort auf hoher See gesichert.


"Offshore-Windparks sind neben dem internationalen Ausbau der Aktivitäten an Land eine neue Dimension der Windkraft", freut sich Dr. Wolfgang von Geldern, Vorstandsvorsitzender der Plambeck Neue Energien AG, über den Erfolg. Mit einem Baubeginn für das Projekt "Beltsee" wird im Jahr 2004 gerechnet. Dann soll mit einer Pilotphase begonnen werden. Gleichzeitig ist der Beginn eines umfangreichen Monitorings vorgesehen, das vielfältige ökologische Beobachtungen und Untersuchungen beinhaltet. Bis zu 83 Windkraftanlagen der Drei-Megawatt-Klasse können in dem Projekt "Beltsee" errichtet werden. Beim Einsatz noch leistungsfähigerer Windkraftanlagen, kann die Zahl entsprechend variiert werden. Daher ist von einem Investitionsvolumen von mehr als 800 Millionen Euro auszugehen. Am Standort "Beltsee" finden die Planer Wassertiefen von etwa 25 Metern vor. Das ist vergleichbar mit Vorhaben in der Nordsee. Auf hoher See weht der Wind konstanter und stärker als auf dem Festland, weshalb dort Windparks mit größeren Leistungen realisiert werden können.