Bescheide erteilt

Weitere Netzentgeltgenehmigungen im Strombereich

Die Bundesnetzagentur hat weiteren fünf Regionalnetzbetreibern und weiteren sieben Stadtwerken Stromnetzentgelte genehmigt. Die durch die Regulierungsbehörde veranlassten Kürzungen bei den Netznutzungsentgelten betragen zwischen drei und 14 Prozent.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Bonn (red) - Mit Wirkung zum 1. November 2006 sind die Entgelte der RWE Verteilnetzbetreiber Süwag Netz GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, KEVAG Verteilnetz GmbH aus Koblenz und energis GmbH, Saarbrücken, genehmigt worden. Somit ist die Prüfung der Netzentgeltanträge der RWE Regionalgesellschaften abgeschlossen. Bei der Süwag Netz GmbH betrug die von der Bundesnetzagentur veranlasste Kürzung gegenüber den beantragten Kosten rund 14 Prozent, bei der Kevag Verteilnetz GmbH wurden rund zwölf Prozent des beantragten Kostenblocks nicht anerkannt und bei der energis GmbH betrug die Kürzung rund 13 Prozent.

Ebenfalls zum 1. November 2006 wurde die Netzentgeltgenehmigung der Elektrizitätswerk Mittelbaden AG mit Sitz in Lahr/Schwarzwald erteilt. Hier wurde das beantragte Kostenvolumen um rund 15 Prozent gekürzt.

Ferner wurden die Netzentgelte der ENSO Strom AG aus Dresden genehmigt. Die neuen Netzentgelte, die ab dem 24. November 2006 gültig sind, beruhen auf einer Kostenkürzung von rund 13 Prozent.

Mit den Entgeltgenehmigungen der Städtische Werke Magdeburg GmbH, der SWE Strom und Fernwärme GmbH aus Erfurt und der Energie- und Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH mit Sitz in Bonn wurden die Stromnetzentgelte weiterer Stadtwerke genehmigt. Die neuen Entgelte der Städtische Werke Magdeburg GmbH, denen rund sechs Prozent der beantragten Kosten nicht genehmigt wurden, und der SWE Strom und Fernwärme GmbH, deren Kostenblock um rund neun Prozent gekürzt wurde, gelten seit dem 1. November 2006. Die neuen Netznutzungsentgelte der Wasserversorgung Bonn/Rhein-Sieg GmbH, die auf einer Kostenkürzung von rund sieben Prozent beruhen, sind seit dem 15. November 2006 gültig.

Zudem wurden im Wege der so gennanten Organleihe zum 1. November 2006 weitere Stromnetzentgeltgenehmigungen in Mecklenburg-Vorpommern erteilt. Der Stadtwerke Hagenow GmbH wurden rund drei Prozent, der Stadtwerke Barth GmbH und der Stromversorgung Greifswald GmbH jeweils rund fünf Prozent und der Stadtwerke Lübz GmbH rund sechs Prozent der beantragten Kosten nicht genehmigt.

Alle Entgeltgenehmigungen gelten bis zum 31. Dezember 2007.

In welchem Umfang eine Absenkung der Netzentgelte zu niedrigeren Strompreisen führt, lässt sich nach Angaben der Regulierungsbehörde nicht allgemein sagen. Dies hängt auch von der jeweiligen Preissituation der Stromversorgungsunternehmen ab.

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