Ermittlungen laufen

Weiter keine Hinweise auf Zusammenhang der AKW-Vorfälle

Nach den Zwischenfällen in den beiden schleswig-holsteinischen Atomkraftwerken (AKW) Brunsbüttel und Krümmel herrscht weiter Unklarheit über einen mögliche Verbindung. "Wir haben derzeit keinen Hinweise, dass es eine Zusammenhang gibt", sagte der Sprecher des Kieler Sozialministeriums, Oliver Breuer.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg (ddp-nrd/sm) - Das Ministerium ermittele als Reaktoraufsichtsbehörde aber weiterhin in alle Richtungen. Am Nachmittag sollte die wegen ihrer Informationspolitik in die Kritik geratene Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) dem Sozialausschuss des Landtags einen ersten Bericht zu den Vorfällen abgeben. Unterdessen liefen die Untersuchungen im AKW Krümmel weiter. Die Ursache für den Kurzschluss, der zum Brand des Transformators geführt hatte, sei weiter unklar, sagte Breuer.

Die beiden Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel waren am Donnerstag vergangener Woche abgeschaltet worden, nachdem es zunächst in Brunsbüttel einen Kurzschluss gegeben hatte. Dabei kam es zu einem Schwelbrand an der Turbine. Knapp zwei Stunden später brach auf dem Gelände des AKW Krümmel in einem Transformatorgebäude ein Feuer aus. Nach Angaben von Vattenfall hatte ein Kurzschluss im Transformator dort Öl entzündet. Brunsbüttel ist seit Sonntagnachmittag wieder am Netz.