Umwelt- und Wirtschaftsministerium

Weiter Differenzen über Klimaprogramm

Zwischen Bundesumwelt- und -wirtschaftsministerium gibt es weiter Differenzen über das künftige Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung. In einigen Punkten gebe es unterschiedliche Auffassungen, zugleich bekräftigt Wirtschaftsminister Glos seine Haltung zum geplanten Atomausstieg.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp/sm) - Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) sagte am Mittwoch in Berlin, in vielen Dingen habe man Ausgangsdifferenzen ausräumen können. Eine Reihe von Dingen aus dem Umweltressort seien aber weder für das Wirtschafts- noch das Verkehrsministerium verträglich. So gibt es laut Glos hinsichtlich möglicher Sanktionen noch unterschiedliche Auffassungen.

Das Bundeskabinett will sich auf seiner Klausur in Meseberg am 23. und 24. August mit Eckpunkten für das Programm befassen, mit dessen Hilfe der Kohlendioxidausstoß in Haushalten und Industrie verringert werden soll. Vorbereitet wird das Konzept von Glos und Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD). Der Wirtschaftsminister wiederholte zugleich seine Position hinsichtlich der Kernkraft. Am effizientesten könne der CO2-Ausstoß verringert werden, wenn die Kernkraftwerke weiterlaufen würden, sagte Glos.