Störungsfreie Versorgung

WEG-Jahrestagung: Erdöl und Erdgas im deutschen Energiemix unverzichtbar

Die im WEG vertretenen Unternehmen haben im vergangenen Jahr weltweit 22 Millionen Tonnen Erdöl und 27 Milliarden Kubikmeter Erdgas produziert. Dies entspricht 19 Prozent des Erdöl- und 27 Prozent des Erdgasbedarfs in Deutschland. Erdöl und Erdgas blieben daher für die Verbraucher die wichtigsten Energieträger.

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Berlin (red) - "Erdöl und Erdgas sind für die Verbraucher die wichtigsten Energieträger. Eine störungsfreie Versorgung mit Erdöl und Erdgas ist daher für die Verbraucher für lange Zeit unverzichtbar", erklärte Gernot Kalkoffen, Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes Erdöl- und Erdgasgewinnung (WEG) anlässlich der WEG-Jahrestagung in Berlin.

Die im WEG vertretenen Unternehmen hätten im vergangenen Jahr weltweit 22 Millionen Tonnen Erdöl und 27 Milliarden Kubikmeter Erdgas produziert. Dies entspreche 19 Prozent des Erdöl- und 27 Prozent des Erdgasbedarfs in Deutschland.

Deutschland weise noch bedeutende Potenziale an Erdöl und Erdgas auf, sagte Kalkoffen weiter. Dies betreffe neben konventionellen insbesondere dichte Erdgaslagerstätten, deren wirtschaftliche Erschließung nur durch technischen Fortschritt möglich werde. Außerdem verwies der WEG-Vorstandsvorsitzende auf die Reservenpotentiale in der deutschen Nordsee, deren Erschließung aber durch die beabsichtigte Ausweisung von FFH-Schutzgebieten behindert werde. Kalkoffen erläuterte, dass die Reservenpotenziale schwieriger zu erschließen seien als die derzeit produzierenden Lagerstätten. Dies bringe höhere Kosten und steigende Risiken mit sich.

Die derzeitigen hohen internationalen Ölpreise hätten sich für die deutschen Erdgasproduzenten allerdings noch nicht bemerkbar gemacht, berichtete Kalkoffen weiter. Der zunehmende Gas-zu-Gas-Wettbewerb, der starke Euro sowie die zeitversetzte Preisanpassung hätten in diesem Jahr bisher zu rückläufigen Erdgaserlösen geführt.