Strom-News
InitiativeBis zur Bundestagswahl im September sollen 100.000 neue Haushalte für Naturstrom gewonnen werden. Dies ist das Ziel der Initiative "Wechselwelle". Die Initatoren zeigen, dass Ökostrom kaum mehr kostet als normaler Strom. Mit nur etwa einem Euro im Monat könne man so zum Klimaschutz beitragen.
Kiel (red) – Kieler StudentInnen haben eine Initiative zum Stromanbieterwechsel namens "Wechselwelle" ins Rollen gebracht. Diese soll die Deutschen motivieren, den Stromanbieter zu wechseln, um Strom aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Das Kurzkonzept macht klar, dass ein Wechsel den Klimawandel nicht mehr komplett aufhalten, aber abschwächen kann.
Denn in Deutschland seien 80 Prozent der CO2 Emissionen energiebedingt, 30 Prozent allein durch Privathaushalte - ohne den Verkehr gerechnet. Zum Vergleich: Die CO2-Emissionen der Stadtwerke Kiel belaufen sich auf 462 g/kWh, der Bundesdurchschnitt liegt bei 541g/ kWh und die Emissionen des Ökostromanbieters Naturstrom bei 0 g/kWh.
Im Kurzkonzept legen die StudentInnen dar, dass der Wechsel einfach ist, denn es muss nur ein Neuvertrag geschlossen werden. Außerdem seien die zusätzlichen Kosten mit 50 Cent bis einen Euro pro Monat zu halten. Bei dem Wechsel komme es darauf an, dass Stromanbieter ihre Produkte nicht nur "grün" einfärben, in dem sie Zertifikate kaufen. Wichtig ist, dass der Stromanbieter in neue Anlagen zur Erzeugung von Ökostrom investiert.
Bis heute beziehen laut destais.de weniger als 5 Prozent der deutschen Privathaushalte Ökostrom von unabhängigen Anbietern. Der Grund für diesen geringen Anteil liege darin, dass viele Personen zu wenig über die Möglichkeit eines Anbieterwechsels informiert sind. Ziel des Projektes "Wechselwelle" sei, daher, Verbraucher zu informieren und bis zur Bundestagswahl am 27. September 100.000 Haushalte für Ökostrom zu gewinnen.
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