Personalie

Wechsel im Vorstand der Thüringer Energie

Nach zehn Jahren als TEAG-Vorstandsmitglied wechselt Stefan Sarry zum E.ON-Konzern. Als neue Mitglieder des Vorstandes unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Dr. Bernhard Bloemer bestellte der Aufsichtsrat Jürgen Gnauck zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden sowie Stefan G. Reindl zum Vorstandsmitglied.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Erfurt (red) - Nach zehnjähriger Tätigkeit als Vorstandsmitglied der TEAG wird Stefan Sarry (50) das Unternehmen zum Monatsende verlassen, um eine neue Tätigkeit innerhalb des E.ON-Konzerns zu übernehmen.

Stefan Sarry, der von 1990 bis 1993 zunächst als Prokurist bei der ENAG tätig war, ist seit April 1995 Mitglied des Vorstandes der TEAG Thüringer Energie AG. Als "Mann der ersten Stunde" und mit der Region verwachsener Manager habe er sich große Verdienste bei der Umstrukturierung und Neuorganisation der Energiewirtschaft in Thüringen erworben, lobte man bei der TEAG sein Wirken. Dies betreffe insbesondere die Sanierung und den teilweisen Neuaufbau eines leistungsfähigen und sicheren Stromnetzes sowie die Schaffung effizienter Wettbewerbsstrukturen im Hinblick auf die Liberalisierung des Energiemarktes. Als Mitglied zahlreicher Branchenverbände habe er darüber hinaus deutschlandweit an vielen Entscheidungen mitgewirkt, die maßgeblich die Strategie und Zukunftsausrichtung der Energiewirtschaft bestimmt hätten.

Der Aufsichtsrat der Thüringer Energie dankte Sarry in seiner heutigen Sitzung für die überaus erfolgreiche Arbeit und wünschte ihm für seine zukünftige Tätigkeit an der Spitze einer E.ON-Konzerngesellschaft Glück und Erfolg. Als neue Mitglieder des Vorstandes unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Dr. Bernhard Bloemer bestellte der Aufsichtsrat mit Wirkung zum 1. April 2005 Jürgen Gnauck zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden sowie mit Wirkung zum 1. Juli 2005 Stefan G. Reindl zum Vorstandsmitglied.

Assessor Jürgen Gnauck (47) war zunächst kommissarischer Geschäftsführer und von 1991 bis 1999 Landesgeschäftsführer des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen. Von 1999 bis 2003 bekleidete er das Amt des Thüringer Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chefs der Thüringer Staatskanzlei und wechselte danach wieder als geschäftsführendes Vorstandsmitglied an die Spitze des Gemeinde- und Städtebundes.

Der Dipl.-Ökonom Stefan G. Reindl (39) war von 1994 bis 1998 bei der VEBA AG Düsseldorf und von 1998 bis 2004 bei der Thüga AG München in verschiedenen Funktionen tätig, zuletzt als Leiter der Hauptabteilung Unternehmensentwicklung. Von 2004 bis 2005 studierte er an der Harvard University, Cambridge (USA) und erwarb den Grad eines Masters of Public Administration.