Doppelt so groß wie geplant

"WAZ": RWE prüft Kraftwerksinvestition von zwei Milliarden Euro

Der größte deutsche Energiekonzern RWE prüft derzeit, ob er das im Rheinland geplante Braunkohlekraftwerk doppelt so groß bauen kann wie bisher vorgesehen. RWE-Chef Roels erwägt den Bau einer Doppelblockanlage, will aber die endgültige Emissionshandelvorgehensweise abwarten.

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Essen (ddp-nrw/sm) - Der Energiekonzern RWE prüft nach einem Bericht der Essener "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe) die größte Kraftwerksinvestition seiner Konzerngeschichte. Das im Rheinland geplante Braunkohlenkraftwerk könnte danach doppelt so groß ausfallen wie bisher vorgesehen.

Dem Bericht zufolge erwägt RWE-Vorstandschef Harry Roels den Bau einer Doppelblockanlage mit zwei 1000-Megawatt-Blöcken. Die Anlage würde laut Roels zwei Milliarden Euro kosten. Bisher war stets von einer Investition in der Größenordnung von einer Milliarde Euro die Rede. Zur Voraussetzung für die Investition mache Roels aber, dass die vor kurzem erzielte Einigung zum Kohlendioxid-Emissionshandel auch im parlamentarischen Verfahren und in der EU bestätigt werde, hieß es weiter.