Immobilien-Transaktion

WAZ: E.ON zieht vier Bieter für Viterra-Verkauf in die engere Wahl

Die Fondsgesellschaften Terra Firma, Fortress, Whitehall/Cerberus sowie die Citigroup, die gemeinsam mit der Immobiliengesellschaft Corpus ins Rennen geht, haben Informationen der WAZ zufolge die besten Chancen, mit E.ON beim Verkauf der Immobilien-Tochter Viterra ins Geschäft zu kommen.

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Essen/Düsseldorf (ddp-nrw/sm) - Bei dem geplanten milliardenschweren Verkauf des Immobilien-Riesens Viterra sind laut Medieninformation vier Bieter in die engere Wahl gekommen. Wie die in Essen erscheinende "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (Donnerstagausgabe) mitteilte, habe die Konzernmutter E.ON die Fondsgesellschaften Terra Firma, Fortress, Whitehall/Cerberus sowie die Citigroup, die gemeinsam mit der Immobiliengesellschaft Corpus ins Rennen geht, in die engere Auswahl gezogen. E.ON wollte dies nicht kommentieren.

Der Viterra-Verkauf ist nach WAZ-Angaben die größte Immobilien-Transaktion, die je in Deutschland stattfand. Betroffen sind etwa 140 000 Wohnungen - davon 80 000 im Ruhrgebiet. Die ersten Angebote für das Immobilienunternehmen sollen zwischen fünf und sechs Milliarden Euro liegen. Zugleich halte sich E.ON aber auch die Möglichkeit eines Börsenganges für Viterra offen, hieß es weiter.