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Umstrittene CCS-TechnikDie Speicherung von Kohlendioxid in tiefen Gesteinsschichten würde nach Ansicht der norddeutschen Wasserwirtschaft zu unkalkulierbaren Risiken für das Trinkwasser führen. Die umstrittene Speichertechnik könnte dem Verband zufolge zu einer "irreversiblen Kontamination" des Grundwassers mit Schadstoffen führen.
Hamburg (afp/red) - In einer Stellungnahme warnen die Unternehmen die Bundesregierung laut einem Bericht des Magazins "Spiegel" davor, entsprechende Pläne der Stromkonzerne zu genehmigen. Mit Hilfe der umstrittenen CCS Speichertechnik soll Kohlendioxid aus Kohlekraftwerken unterirdisch gelagert werden, um so das Klima zu schützen.
Nach Ansicht der Wasserversorger führt die unterirdische Lagerung von CO2 aber zu einer Verdrängung des stark salzhaltigen Wassers aus tiefen Schichten. Die Folge sei, dass es "möglicherweise zu einer Versalzung und irreversiblen Kontamination des Grundwassers mit Schadstoffen" komme, hieß es laut "Spiegel" in der Stellungnahme. "Sämtliche Wasserversorgungsunternehmen wären davon betroffen und damit auch alle versorgten Einwohner", warnen demnach die Wasserversorger.
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Die EU unterstützt Projekte für sauberere Energie mit mehr als 1,5 Milliarden Euro. Das Geld sei für 15 Projekte in den Bereichen Windkraft auf See und Kohlendioxid-Abscheidung und -Speicherung bewilligt worden. Deutschland erhält insgesamt 380 Millionen Euro aus dem Fördertopf.
E.ON und Siemens haben am Freitag eine Testanlage zur CO2-Abscheidung im Kohlekraftwerk Staudinger in Großkrotzenburg in Betrieb genommen. Mit dem Projekt werde das Verfahren zur klimaverträglichen Stromerzeugung aus Kohle vorangetrieben, sagte E.ON-Forschungschef Bernhard Fischer. Die Pilotanlage soll bis Ende 2010 laufen.
Das CCS-Gesetz ist vorerst gescheitert, das Thema soll Medienberichten zufolge erst nach der Bundestagswahl weiterverfolgt werden. Damit gibt es vorerst keine rechtlichen Rahmenbedingungen für die CO2-Speicherung unter der Erde. Union und SPD gaben sich am Mittwoch gegenseitig die Schuld.
Das Umweltbundesamt (UBA) hat vor überzogenen Erwartungen an die Technologie zur sogenannten Kohlenstoffdioxid-Abscheidung gewarnt. Die Rolle der CO2-Speicherung unter der Erde für den Klimaschutz dürfe nicht überschätzt werden, sagte UBA-Vizechef Thomas Holzmann der "Berliner Zeitung".
Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf über die Abscheidung, den Transport und die dauerhafte Speicherung von Kohlendioxid in tiefen Gesteinsschichten (Carbon Capture and Storage, CCS) beschlossen. Strompreise vergleichen
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