Wasserkraftwerk-Betreiber fordern stabile Einspeisevergütung

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Der Bundesverband Deutscher Wasserkraftwerke befürchtet, dass die Vergütungen, die nach dem Stromeinspeisungsgesetz für aus regenerativen Energien erzeugten Strom gezahlt werden, infolge der Liberalisierung des Strommarkts sinken werden. Zwecks Existenzsicherung sei jedoch die Mehrheit der Verbandsmitglieder auf eine stabile Vergütung angewiesen. Während der Hauptversammlung des Verbandes forderte Sprecher Elmar Reitter, dass die Vergütungspreise auf einheitlich 95 Prozent des sich ermäßigenden Strompreises angehoben werden sollen. Die Politik stehe in der Verantwortung, die Nutzung regnerativer Energien zu erhöhen, um den Kohlendioxid-Ausstoß bis zum Jahr 2005 um 25 Prozent gegenüber 1990 verringern zu können. Mit einem Anteil von mehr als 90 Prozent dominiere die Wasserkraft den Markt der regenerativen Energien. Im vergangenen Jahr hätten die Betreiber von Wasserkraftwerken 22 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, womit man 22 Milliarden Kilogramm Kohlendioxid sowie den Ausstoß weiterer Schadstoffe habe vermeiden können. Das Volumen des Wasserkraft-Stroms lasse sich auf mindestens 33 Milliarden Kilowattstunden jährlich ausbauen, so Reitter.


(ots)