Testergebnis

Waschmaschinen: Sparmodus nützt nur bedingt

Wie viel spart man eigentlich wirklich, wenn man seine Waschmaschine im Sparmodus laufen lässt? Das wollte die Stiftung Warentest wissen und hat einige Geräte gegeneinander laufen lassen. Ergebnis: Zumindest bei den ohnehin effizienten Geräten kostet der normale Modus kaum mehr, spart aber richtig Zeit.

Waschmaschine© Stefan Redel / Fotolia.com

Berlin (dpa/tmn/red) - Geld oder Zeit - für das eine oder das andere müssen sich Verbraucher eigentlich entscheiden, wenn sie ihre Waschmaschine anstellen. Denn die Geräte laufen im Sparmodus oftmals drei Stunden. Doch die Stiftung Warentest hat ausgerechnet, dass bei einigen Geräten in ihrem Test die Betriebskosten für den schnelleren Normalmodus kaum höher sind als jene im Sparmodus.

Kaum Geldersparnis im Test

Für vier Kilogramm Wäsche im 60-Grad-Programm betragen die Ausgaben minimal 4 und maximal 34 Cent mehr, berichtet die Zeitschrift "test" (Ausgabe 11/2013). Bei 10 der 13 getesteten Geräte machten die Mehrkosten pro Jahr weniger als zehn Euro aus. Bei fast allen Maschinen ende dafür der Waschgang 30 Minuten schneller als im Sparprogramm.

60 Grad wurden im Sparmodus nicht erreicht

Manko im Test war die angewählte Temperatur: In den Sparprogrammen schaffte kein Gerät 60 Grad. Das beeinträchtige zwar nicht das Waschergebnis im Punkt Sauberkeit, berichtet "test". Allerdings ist es für kranke Menschen wichtig, dass ihre Wäsche so heiß und damit hygienisch rein gesäubert werde.

Geprüft wurden 13 Frontlader, darunter ein baugleiches Modell. Die Warentester vergaben Gesamtnoten zwischen 1,6 und 5,0. Bei allen Geräten handelt es sich um Waschmaschinen der besten Energieeffizienzklasse A+++.