Strom-News
Neuerungen 2012Mit dem Jahreswechsel tritt eine Reihe von Neuerungen in Kraft, die alle Energieverbraucher unmittelbar betreffen: Dazu zählen Änderungen beim Anbieterwechsel, Marktverbote für Stromfresser und Glühbirnen sowie die Einführung eines veränderten Energieeffizienzlabels. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat die wichtigsten Informationen zusammengefasst.
Hamburg (red) - EnWG, EU-Label, Öko-Design-Richtlinie – kaum jemand kennt die dicken Gesetzeswerke zum Thema Energie, die sich hinter den Abkürzungen verbergen. Die Neuerungen, die sie für 2012 mit sich bringen, betreffen jedoch alle Energieverbraucher und damit alle Haushalte unmittelbar. Die Verbraucherzentrale Hamburg erklärt, welche Veränderungen im nächsten Jahr besonders wichtig werden.
(Foto / Abb.: Fotolia.de / Alain Lavanchy)Weitere Tipps zum Themenbereich Energie sparen finden Sie auch auf unseren Seiten.
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Ein neuer Kühlschrank oder eine neue Waschmaschine werden nicht alle Tage angeschafft – da sollte das neue Gerät möglichst sorgfältig ausgewählt werden. Dabei sollte der Anschaffungspreis nicht das einzige Kriterium sein, sondern auch die Energieeffizienz. Eine aktuelle Broschüre, die sparsame Haushaltsgeräte auflistet, ist jetzt kostenlos bei der Verbraucherzentrale erhältlich.
Ein bei Media Markt angebotener Kühlschrank wurde als "sehr sparsam" beworben. Das Gerät gehört allerdings nur der Effizienzklasse A+ an. Da dies nur die zweitbeste Klasse ist und der Kühlschrank damit nicht zur Spitzengruppe gehört, verbot das Oberlandesgericht Karlsruhe die Reklame. Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Hamburg.
Die deutsche Umwelthilfe hat die Volkswagen AG zu einer Unterlassungserklärung aufgefordert. Der Autohersteller habe sich eine eigene Energieeffizienzklasse erfunden, um die eigenen Fahrzeuge besser aussehen zu lassen. Durch die niedrigste Klasse "H" rücken alle Fahrzeuge automatisch in der Bewertung nach oben.
Auch nach dem Atomausstieg kann die Energieversorgung nach Auffassung von baden-württembergischen Politikern und Wirtschaftsvertretern sichergestellt werden. Zweimal pro Jahr soll ein Lenkungskreis, bestehend aus Vertretern der Politik, der Wirtschaft, der Kommunen sowie Umwelt- und Verbraucherschutzverbänden zum Thema Energiepreisentwicklung tagen.
Immer mehr Verbraucher wechseln ihren Strom- oder Gasanbieter, so der neueste Monitoringbericht der Bundesnetzagentur. Etwa die Hälfte der Stromkunden befindet sich aber immer noch in der Grundversorgung, dem zumeist teuersten Tarif. Immerhin 41 Prozent sind in einem alternativen Tarif ihres Grundversorgers.Strompreise vergleichen
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